Spirituell sein und weltliche Ziele verfolgen?

Ich habe immer wieder das Gefühl, dass Spiritualität als eher weltfremd und fern von der eigentlichen Realität betrachtet wird. Wer spirituell ist, wird oftmals von rational denkenden und erfolgsorientieren Menschen belächelt und als schwach und zu weich für diese Welt bezeichnet. So war ich auch mal. Sehr rational, alles hat sich im Kopf abgespielt. Spiritualität habe ich stets abgetan.

Doch was heißt spirituell sein?

Für mich heißt spirituell sein, in Verbindung zu sein – mit sich, mit allem. Mit jedem Ort, jeder Pflanze, jedem Tier, jedem Menschen und jeder Situation. Wenn ich in Verbindung bin, dann habe ich Verständnis und Mitgefühl, spüre Liebe und Wohlwollen. Wenn ich in Verbindung bin, spüre ich das große Ganze. Spüre, dass ich eins mit allem bin.

Doch es beginnt mit meiner eigenen Verbundenheit. Nur wenn ich in Verbindung mit mir bin, positive Gefühle und wertschätzende Gedanken für mich empfinde, kann ich achtsam und gütig mit Anderen umgehen. Im Flugzeug setzen wir erst uns die Atemmaske auf, bevor wir Anderen helfen können. Nur wenn mein eigenes Fundament stark und gesund ist, kann ich entsprechend im Außen agieren und auf Andere eingehen.

Und diese Verbundenheit kann ich jeden Tag, zu jedem Zeitpunkt praktizieren und trotzdem meine weltlichen Ziele verfolgen.

Es geht nicht darum, den ganzen Tag im Schneidersitz zu meditieren und auf die Erleuchtung zu warten. Es geht darum, mit sich und allem in Verbindung zu sein und seine eigenen Ziele zu verwirklichen. Denn wir alle haben eine Lebensaufgabe/ ein Herzensthema/ eine Sache, für die wir brennen und die wir aus voller Leidenschaft machen. Welche ist das für Dich?

Kennst Du Dein Herzensthema, das Deinem Leben Sinnhaftigkeit gibt?

Das Leben besteht aus Widersprüchen: Tag und Nacht, Himmel und Hölle, süß und sauer, Ebbe und Flut, … es gibt immer zwei Seiten und diese beiden Pole brauchen wir um in Balance zu sein – so auch weltliche Ziele und Spiritualität. Auf den ersten Blick scheint es sich um einen Widerspruch zu handeln. Auf den zweiten Blick sehen wir, dass sich die beiden Pole nicht ausschließen sondern sich ergänzen, sich brauchen für eine Balance.

Spiritualität und weltliche Ziele sind ziemlich beste Freunde.

Ein herzhafter Salat mit Apfelstückchen schmeckt besonders gut. Nicht ohne Grund wird in jede Süßspeise auch etwas Salz gestreut und in jedes herzhafte Gericht ein bisschen Süße hinzugefügt. Wir wollen nicht in Extremen leben, nur schwarz oder weiß. Wir wollen Grautöne, wir wollen mischen, kombinieren und kreativ gestalten.

Es geht hier nicht um klare Anleitungen und Vorschriften. Es geht hier um Verbundenheit zu uns selbst und zu allem, dem großen Ganzen. Und aus diesem Gefühl entsteht Kreativität, positive Energie und mitfühlende Liebe. Und die darf verrückt, bunt, laut, chaotisch und ungewöhnlich sein. Das ist Leben!

Liebe und Mitgefühl sind die Kinder der Verbundenheit.

Das klingt ja alles wunderbar und macht auch Sinn. Doch wie komme ich in diese Verbundenheit? Diese Frage habe ich mir als einst rational denkender Mensch auch immer wieder gestellt. Ich war so abgeschnitten von mir und meiner intuitiven Essenz, habe kaum Verbindung gespürt. Alles spielte sich im Kopf auf der logischen Ebene ab.

Ich habe meine Verbundenheit durch tägliche Meditation (spirituelle Praxis), Körperarbeit (natürliche Bewegung und TRE®) und einem gesunden Darm (Darmkur und Nahrungsumstellung) wiedergefunden. Denn ist es ist ja schon alles da. Alles, was wir brauchen, ist bereits in uns. Es wartet nur darauf, liebevoll wachgeküsst zu werden.

Der Darm ist unser eigentliches Gehirn und Zentrum für unsere Gefühle.

Kaum jemand von uns hat heutzutage noch einen gesunden, intakten Darm (weil: Medikamente, Stress, Alkohol, Nahrungsmittel, etc.). Das zeigt sich schon alleine daran, wie oft wir mittlerweile krank werden. Ärzte sagen, es sei normal 3-4x im Jahr krank zu werden. Da frage ich mich, wie normal definiert wird.

Für mich ist das alles andere als normal. Vielmehr ein Zeichen, dass der Darm nicht in Ordnung ist. Denn 80% unseres Immunsystems liegen im Darm. Und wenn dieser gesund ist, dann werde ich auch nicht krank. (*Hierzu wird es bald einen gesonderten Artikel mit eigenem Erfahrungsbericht geben)

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir mehr Nervenzellen im Darm als im Gehirn haben. Nicht ohne Grund sprechen wir oftmals vom Bauchgefühl. Der Kopf ist rational und logisch, der Bauch fühlt und spürt – und so viel mehr als der Kopf rational verstehen und (be-) greifen kann. Das wusste auch schon Albert Einstein:

„Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

Wenn ich meinen intuitiven Geist pflege und nähre, komme ich in Verbindung und erhalte neue Ansichten auf das Leben. Ich werde anders agieren und bewusstere Entscheidungen treffen. Ich werde mein Leben anders ausrichten und meine egoistische Lebenseinstellung über Bord werfen. Ich werde meinem beruflichen Wirken einen Sinn geben – fernab von Status, Geld und materiellen Gütern.

Es geht nicht darum, WAS Du machst, sondern WIE Du es machst. Es geht um Deine Motivation, die Dich antreibt. Mit welcher Intention verfolgst Du Deine Ziele? Mit welcher Einstellung hilfst Du Anderen? Aus Eigennutz und fehlender Selbstliebe oder aus tiefer, reiner Liebe und bedingungslosem Geben ohne Erwartungshaltung?

Wahre Liebe und wirkliches Mitgefühl sind eine Einbahnstraße. Geben ohne zu erwarten.

Wenn wir nicht gerade den Weg als Mönch oder Nonne eingeschlagen haben, müssen wir alle Geld verdienen, um unser Leben zu finanzieren. Und das ist auch okay. Geld verdienen, eigene Ziele verfolgen UND moralisch agieren passen wunderbar zusammen.

Egal in welcher Branche, ob jung oder alt, ob angestellt oder selbstständig, ob männlich oder weiblich, ob Single oder Elternteil – DU kannst jeden Tag entscheiden, WIE Du Dein Leben gestalten möchtest. Und Du kannst jeden Tag etwas ändern. Es ist nie zu spät!

Unsere Zeit auf Erden ist so kostbar und wertvoll, nutze sie gut.

Um Dir darüber bewusst zu werden, wie und mit wem Du Deine Zeit verbringen willst, welche Dinge Dir Kraft geben und mit welcher Einstellung Du den Gegebenheiten des Lebens begegnen möchtest, brauchst Du die Verbindung zu Dir und Deinem Körper.

Im beruflichen Alltag werden wir immer mehr mit Informationen und Aufgaben überschwemmt – auch hierfür benötigen wir die Verbindung zu uns selbst, um mit klarem Geist und positiven Gedanken die Wellen der unerwünschten Ereignisse meistern zu können.

Meditation und Körperarbeit als verbindende Team-Praxis.

Das lässt sich wunderbar auf Arbeit mit den Kollegen verbinden. Das fördert das WIR-Gefühl und den Austausch, bringt gute Laune und Abwechslung und macht den Kopf frei. Die Stimmung wird sich erheblich verbessern und euer Projekt/ euer Unternehmen bekommt einen richtigen Business Booster: motivierter, gesünder und – erfolgreicher!

Wer seinen Kopf frei macht und in Verbindung mit sich kommt:

  • Trifft bessere Entscheidungen.
  • Arbeitet effektiver und macht weniger Fehler.
  • Sieht Dinge, die andere nicht sehen.
  • Ist beruflich erfolgreicher und privat glücklicher.
  • Erfreut sich lebendiger Gesundheit.
  • Entdeckt das Leben ist seiner Leichtigkeit.
  • Kommt innerlich zur Ruhe und empfindet mitfühlende Liebe.
  • Spürt wirkliches Glück, wirkliches Frieden und wirkliche Harmonie.


Mein Angebot für Firmen

Bei mir geht es um natürliche Bewegung zur Steigerung der Körperwahrnehmung, bewusste Entspannung von Körper und Geist sowie Abbau von Stress und Anspannung. Kein Hardcore-Training, kein Rumbrüllen. Sondern Spaß und Freude an der Bewegung durch Achtsamkeit. Durch Achtsamkeit zu mehr Präsenz im beruflichen wie privaten Leben.

Aktive Pause

  • 15/30/60 Minuten
  • in normaler Kleidung
  • kein Schwitzen
  • Mobilisations-, Koordinations- und Achtsamkeitsübungen

Funktionales Training

  • 60/90 Minuten
  • in Sportkleidung
  • mit Schwitzen (sehr wahrscheinlich)
  • achtsames, gesundheitsorientiertes Kraft-Ausdauer-Training oder Pilates

Meditation

  • 15/30/60 Minuten
  • in normaler Kleidung oder Sportkleidung
  • kein Schwitzen
  • Entspannungs- und Achtsamkeitsmethode

TRE® nach David Berceli

  • Neurogenes Zittern
  • Entspannungstechnik und Methode zur Selbstregulation
  • Serie von sieben Körperübungen für Stressabbau und mehr Lebendigkeit
  • In Einzel- und Gruppenarbeit möglich

Seminare

  • Inhouse-Schulungen und Vorträge bei/ für Firmen
  • Themen: körperliche und mentale Gesundheit & Wohlbefinden – ganzheitlicher Ansatz mit Fokus auf Achtsamkeit
  • Für konkrete Themen, sprich mich bitte an 🙂

Falls Du Fragen oder Anregungen hast oder Deine eigene Erfahrung und Ansicht mit mir teilen möchtest, freue ich mich von Dir zu hören. Ich wünsche Dir einen zauberhaften Start in den Frühling und sende Dir sonnige Grüße,

Luna Jalda Life Coach

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