Wie schläft man richtig?

 

Schlaf ist wichtig für unsere Lebensenergie, einen klaren Kopf und unsere körperliche Stärke. Höchstleistung ist nur mit genügend Schlaf möglich (Artikel: Schlaf Dich gesund, schön und klug.)

Doch wie geht man am besten schlafen? Wie sieht Dein Schlaf-Ritual aus? Was machst Du bevor Du schlafen gehst? Schlaf ist nicht gleich Schlaf. Immer mehr Menschen haben Probleme mit dem Schlafen, sind nachts sehr unruhig oder wachen oft auf.

Hier ein paar Inspirationen für einen guten, wohltuenden Schlaf:


Handy weg

Mindestens 1 Stunde vor dem Schlafengehen lege ich mein Handy weg. Keine blauen Lichtwellen mehr, die mein Gehirn wach machen und mich am Einschlafen hindern. Der Kopf kann zur Ruhe kommen. Meine Augen können sich entspannen.

Apropos Blaulicht

Auf meinem Handy habe ich einen roten Bildschirm, der nicht so aggressiv für das Gehirn ist. Wenn ich doch mal Farben brauche, dann kann ich innerhalb von 1 Sekunde zum normalen, bunten Display umstellen. Das hilft mir, mich vor den blauen Lichtwellen zu schützen.

Handypause


Abenddusche für den Kopf

Sobald das Handy weg ist, gehe ich in den Körper. Den Tag über war ich größtenteils im Kopf, nun ist es Zeit in den Körper zu spüren. Dafür mache ich mal ein Workout, mal dehne ich, mal zittere ich, mal meditiere ich. Je nachdem, was mein Körper gerade braucht. Das Spüren meines Körpers hilft mir, Spannungen loszulassen und wieder bei mir einzuchecken.

Leichte Kost

Am Abend gibt es leichte Kost wie eine gut verdauliche Suppe. Nach 19 Uhr gibt es bei mir keine feste Nahrung mehr. Der Darm darf zur Ruhe kommen, die Organe können sich erholen und regenerieren. Ein Grund warum wir gerade abends sehr viel essen, ist, dass wir uns ganz fühlen wollen. Wir haben am Tag viel gegeben und befinden uns nicht mehr in der Mitte. Essen gibt uns ein Gefühl der Geborgenheit und des Sich ganz fühlen.

Leichte Kost

Mikroorganismen am Abend

Nach dem Zähneputzen gibt es noch eine Portion lebendige Mikroorganismen für eine gesunde Darmflora. Hierfür trinke ich eine geringe Menge Kombucha oder ein anderes fermentiertes Getränk, die als natürliches Probiotikum meinen Darm aufbauen und ihn stärken. Ein gesunder Darm ist so wichtig, weil 80% unseres Immunsystems im Darm liegen. Der Darm ist unser Gesundheitszentrum.

Dankbarkeitsritual

Wenn ich dann im Bett liege, gehe ich meinen Tag von hinten durch und überlege mir, für welche drei Dinge ich besonders dankbar bin. Das hilft mir, das Erlebte vom Tag einmal zu reflektieren und mit einer positiven Geisteshaltung einzuschlafen. Manchmal sind es auch nur kleine, scheinbar banale Dinge, die mich erfreuen. Und doch schlafe ich so mit einem Lächeln ein.

Dankbarkeit

Rückenlage

Ich versuche so oft wie möglich in Rückenlage einzuschlafen. Das ist die optimale Schlafposition für den Körper – das Gewicht wird gleichmäßig verteilt und ist sehr gelenkschonend. Die Wirbelsäule befindet sich in ihrer natürlichen Position. Alle Organe können optimal arbeiten. Wer sich angewöhnt, auf dem Rücken zu schlafen, wird sich erholter und frischer am nächsten Tag fühlen.

Schlaf in Rückenlage


Atmung

Beim Einschlafen lenke ich meine Aufmerksamkeit auf die Atmung. Sobald mein Geist wandert, hole ich ihn zurück zur Atmung. Das beruhigt den wilden Geist, der am Ende des Tages noch immer etwas aufgekratzt ist und sich über vieles Gedanken macht. Die Atmung verbindet das Bewusste und Unbewusste, holt mich direkt in das Hier und Jetzt. Denn Atmung kann nur im gegenwärtigen Augenblick passieren.

Einschlafprobleme

Wenn ich mal schlecht einschlafen kann (warum auch immer), dann stresse ich mich nicht. Der Körper ruht durch die Liegeposition. Der Geist ruht durch den Fokus auf die Atmung. Und somit können sich Körper und Geist erholen, auch wenn ich mal nicht so viel schlafe. Wichtig ist, dass wir uns in solchen Nächten nicht unter Druck setzen und immer wieder auf die Uhr schauen. Sondern entspannt bleiben und bewusst atmen. Am nächsten Tag schlafen wir dann gewiss früher ein.

90 Minuten Blöcke

Forscher haben herausgefunden, dass wir in 90-Minuten-Blöcken schlafen. Heißt konkret: 6 Stunden – 7,5 Stunden – 9 Stunden plus 30 Minuten einplanen für Einschlafzeit. Wenn wir also zum Beispiel 7 Stunden schlafen, kann es sein, dass wir uns kaputter und müder fühlen, als wenn wir 6 Stunden geschlafen hätten. Wir haben den Körper aus seiner Tiefschlafphase geholt und fühlen uns matschig.

Schlafstörung


Innere Uhr

Wenn ich nicht zu einer bestimmten Uhrzeit aufwachen muss, dann lasse ich meinen Körper von ganz alleine aufwachen. So bestimmt meine innere Uhr, wann die Nacht vorüber ist und mein Körper genug Ruhephase bekommen hat. Vor allem im Sommer wache ich von ganz alleine früher auf. Der Biorhythmus der Jahreszeiten.

Sonnenaufgangswecker

Bei mir gibt es jeden Morgen einen Sonnenaufgang: 30 Minuten vor der Weckzeit beginnt dieser Wecker, einen Sonnenaufgang zu simulieren. Somit erwacht mein Gehirn ganz langsam und wird nicht von jetzt auf gleich aus dem Tiefschlaf in kompletter Dunkelheit gerissen. Vor allem im Winter ist dies sehr wertvoll.

Doch auch für diejenigen, die in komplett dunklen Räumen schlafen, kann dies ein angenehmeres und sanfteres Erwachen bedeuten. Zudem gibt es Naturtöne zum Wecken, sodass der Stresspegel nicht schon beim Aufwachen nach oben schnellt. Beseeltes, liebevolles Erwachen für einen friedlichen Tag.

Sonnenaufgang Berlin


Wie immer gilt: brich die Regeln ab und zu.

Das Leben soll kein starres Konstrukt aus Regeln und Gesetzen werden. Alles darf sein. Alles in guter Balance. Es handelt sich um Inspirationen für einen erholsamen Schlaf, die Du ausprobieren und integrieren kannst, wenn es sich für Dich stimmig anfühlt.

Es gibt solche und solche Tage, besondere Lebensphasen und spezielle Umstände. Dies erfordert eine stetige Neuausrichtung. Wichtig ist, dass wir immer wieder innehalten und uns bewusst für Dinge entscheiden. Was hast Du für Schlafrituale?

Ich wünsche Dir einen ruhigen, regenerierenden Schlaf.

Luna Jalda Life Coach

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