Heute schon gezittert? TRE® transformiert Stress und Trauma.

„Puh, momentan habe ich ziemlich viel Stress.“

„Ich fühle mich gestresst von meiner Arbeit und dem schnellen Leben in der Großstadt.“

„Mir ist gerade alles etwas zu viel… Ich fühle mich überfordert und kann mich nicht entspannen.“

Kommen Dir solche Sätze bekannt vor? Wir alle haben Stress. Die Ursachen hierfür mögen sehr unterschiedlich sein. Fakt ist: Stress ist allgegenwärtig und ein großer Bestandteil unseres Lebens. Doch was ist Stress überhaupt? Schmeckt es holzig oder eher bitter? Wie riecht Stress? Stress ist nicht greifbar. Und doch so real.

Stress verändert die Körperfunktionen, das Denken, Handeln und die Gefühle.

Einerseits lebensnotwendig, andererseits lebenseinschränkend. Stress ist jede Erfahrung, die Veränderungen in den normalen Bewältigungsmechanismen verlangt. Der Körper befindet sich demzufolge in einem maximalen Anspannungszustand (Sympathikus), sodass Puls, Blutdruck und Atmung ansteigen, sich der Muskeltonus erhöht und unsere Denkprozesse werden beschleunigen.

Durch die Aktivierung von Adrenalin sind wir sehr wach und leistungsfähig, da alle Energiereserven nun auf Überleben gepolt sind. Der Körper kann in diesem Zustand maximale Leistungen abrufen. Zeitgleich verbraucht er seine Energiereserven. Daher braucht er nach einem solchen Peak eine Regenerationsphase, um die Akkus wieder aufzuladen.

Energie ist endlich. Auch das modernste Handy braucht immer wieder Zeit zum Aufladen.

Phasen der Anspannung sind durchaus gut. Denn wir sind ja dafür gemacht, in die Aktivität zu gehen und stressige Zeiten zu meistern. Wir sind auch dafür gemacht, traumatische Erfahrungen zu erleben, auszuhalten, zu überleben und uns aus dieser Erfahrung weiterzuentwickeln.

Trauma ist jede Erfahrung, welche die normalen Bewältigungsmechanismen überwältigt oder durchschlägt.

Eine traumatische Erfahrung übersteigt all das, was wir bisher gesehen und erlebt haben. Wir fühlen uns hilflos und ohnmächtig. Weder unsere Sinne, der Verstand noch der Intellekt wissen, was nun zu tun ist. Diese Erfahrung zeigt uns, wie verletzlich wir sind und zerrt am Gewebe unserer Identität. Unsere Strukturen werden gesprengt. Unsere Sicht auf die Welt verändert sich radikal. Neue Rettungsschritte sind nun notwendig.

Hilflosigkeit


Trauma ist eine Gipfelerfahrung. Eine persönliche sinnhaltige Erfahrung, die eine lebensverändernde Qualität besitzt.

Wenn wir die traumatische Erfahrung als Lehrer betrachten und durch den Schmerz und das Leiden gehen, können wir uns als Mensch weiterentwickeln, stärker, liebevoller und moralischer werden als je zuvor. Das ist Evolution!

Stress und Trauma sind ganz normal und gehören zum Leben dazu.

Ich habe immer wieder das Gefühl, dass vor allem das Wort Trauma ungerne in den Mund genommen wird. Sobald wir sagen, dass wir eine traumatische Erfahrung gemacht haben, werden wir womöglich als schwach und hilflos von Anderen bezeichnet. Daher wollen wir unsere Masken nicht abnehmen.

Wir alle haben traumatische Erfahrungen in unserem Leben gemacht. Die Frage ist nur, ob wir die Kraft und Größe haben, uns das einzugestehen und uns unseren Wunden zuzuwenden. Denn Trauma ist wahrlich eine spirituelle Chance, die uns als Mensch und Persönlichkeit wachsen lässt. Doch dafür müssen wir LOSLASSEN.

Loslassen


LOSLASSEN ist genetisch in uns programmiert, um einen Prozess abzuschließen und etwas Neues als Teil unserer Entwicklung zu beginnen und zuzulassen.

Klingt ziemlich simpel und logisch – wenn da nicht das Ego wäre. Unser Ego verweigert immer wieder die Vergangenheit loszulassen und hemmt damit unseren natürlichen Entwicklungs-Instinkt (evolutionary instinct). Wir bleiben somit in den zerbrochenen, ungesunden Strukturen der Vergangenheit hängen und spulen die alte Platte unbewusst immer und immer wieder ab.

Wir verstehen nicht, was los ist und warum wir stets die gleichen Menschen und Umstände in unserem Leben anziehen. Wir fühlen uns müde, erschöpft und festgefahren in unserem Körper. Die Lebensenergie kann einfach nicht fließen. Wir leben nicht im Hier und Jetzt, sondern im „damals“ – der Körper spiegelt uns die alten, schmerzhaften Erfahrungen, die wir nicht loslassen.

Der Körper ist der stärkste Verbündete, den wir haben. Er ist Übersetzer der Seele ins Sichtbare. Unbewusste Dinge werden deutlich.

Um Stress und Trauma zu verarbeiten, hat uns die Natur mit einem wundervollen Werkzeug ausgestattet: Zittern. Zittern??! Jaaaa, wie jedes Säugetier kann auch der Mensch zittern. Doch Zittern wird in der Gesellschaft als schwach angesehen. Und das wollen wir nicht. Wir wollen stark sein und keine Angst zeigen. Wir wollen unseren Mann stehen und unterdrücken so den natürlichen Zitter-Impuls.

Und so bleiben Stress und Trauma in unserem Gewebe (den Faszien) stecken und manifestieren sich als Blockade, Verspannung, Verhärtung. Wir werden immer fester, unbeweglicher und steifer. Unsere einstige kindliche Flexibilität und Leichtigkeit schwindet. Gerne wird das als logische Folge des Alterungsprozesses erklärt.

Um den Körper wieder zu spüren, Blockaden zu lösen und die Lebensenergie durch den Körper fließen zu lassen, aktivieren wir das neurogene Zittern (TRE®). 

TRE® – Tension & Trauma Releasing Exercises beinhaltet fünf Vorübungen um den Körper danach erst im Stehen und dann im Liegen in einen natürlichen, autonomen Zitterzustand zu bringen. Wir beobachten unseren Körper, wie er durch das Zittern/ Schütteln/ Vibrieren Spannungen abbaut und sich überschüssiger Energien entlädt.

Durch das neurogene Zittern (TRE®) wird das vegetative, unbewusste Nervensystem reguliert und unsere Zellen schwingen. Leben ist Pulsieren und Ausdehnung. 

Qualle im Meer


Wir lösen das neurogene Zittern (TRE®) im Hüftbeuger aus – das ist der Muskel, der bei Stress und Trauma kontrahiert um den Körper in einer Kugelform zu schützen und dem Gehirn die Information zu senden „Wir sind in Gefahr! Du musst jetzt handeln!“ Die komplette Vorderseite des Körpers verkürzt sich, unsere Muskulatur befindet sich in maximaler Anspannung und körperliche Bewegung ist nun notwendig.

Das Zittern beginnt im Hüftbeuger und sucht sich dann seinen Weg durch den Körper. Hierbei müssen wir nichts weiter tun, sondern lassen den Körper einfach machen. Der Körper ist so intelligent – er weiß genau, was gut für ihn ist.

Übrigens: der Hüftbeuger setzt am fünften Lendenwirbel an, sodass er oftmals für die Schmerzen im unteren Rücken verantwortlich ist. Da der Hüftbeuger kaum willentlich zu entspannen ist, bedarf es anderer Werkzeuge.

Fazit

Stress und Trauma sind Teil unseres Lebens. Sie sind wichtig für uns und unsere Entwicklung. Sie geben uns die Möglichkeit, als Mensch und Persönlichkeit zu wachsen. Es geht um unsere Einstellung und einen gesunden, bewussten Umgang mit unseren Gefühlen.

Alle Gefühle dürfen da sein. Jedes Gefühl möchte gesehen werden, auch die vermeintlich unschönen Gefühle. Nicht verdrängen, wegdrücken und stark spielen. Sondern zulassen, hinschauen und loslassen. Sei schwach, sei verletzlich, heule und schreie. Löse Deine emotionalen Blockaden durch TRE® – Tension & Trauma Releasing Exercises, die in den Tiefen Deiner Faszien schlummern und Dich täglich begleiten.

Gehe in den Schmerz hinein, lasse alle Gefühle zu und Du wirst sehen, dass nach Regen Sonne kommt. Und diese Sonne wird so viel wärmer, heller und leuchtender sein als je zuvor. Das Leben belohnt Dich und Du wirst freier und leichter fühlen.

Du kannst die TRE®–Methode in einer Einzelsitzung oder im Gruppensetting kennenlernen oder vertiefen. Weitere Informationen findest Du auf meiner Webseite. 

Luna Jalda Life Coach        

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar